Author Archives: TOUVET David

Lektüre zu geschlechtergerechter Hochschullehre – Lecture sur l’enseignement sensible au genre

Im Projekt e-qual, an dem einige der Did@cTIC-Teilnehmenden der letzten beiden Jahrgänge mitgewirkt haben (vielen Dank!) sind unlängst zwei Artikel veröffentlicht worden.

Der deutsch-sprachige Artikel führt das Konzept “gender” im Zusammenhang der Hochschullehre ein und schlägt Dozierenden mögliche Massnahmen in vier didaktischen Handlungsfeldern (Kommunikation in der Lehre, soziale Gestaltung des Lernens, Lehr- und Lerninhalte, Selbstverständnis der Lehrperson) vor.

Dehler, J., Gilbert, A.-F. (2010). Geschlechtergerechte Gestaltung der Hochschullehre. Neues Handbuch Hochschullehre, 43, 1-20.

Der französisch-sprachige Artikel stellt die Zielsetzung und Massnahmen vor, die im Projekt getroffen wurden, um Gender in die Hochschuldidaktik zu integrieren.

Rossier, A., Dehler, J., Charlier, B. & Fueger, H. (2010). Intégrer la dimension genre dans l’enseignement supérieur : transformation de pratiques au niveau individuel et institutionnel. Revue internationale de pédagogie de l’enseignement supérieur, 26(2).

“Bologna – Gute Absicht mit Fehlentwicklungen”

Prof. Rolf Dubs vom Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen meint:

“Angesichts der Globalisierung und der zunehmenden Mobilität der Arbeitskräfte ist der «Bologna-Prozess» zu begrüssen. Allerdings machen die studentischen Demonstrationen der letzten Wochen deutlich, dass er sich nicht problemlos entwickelt.”

Dieser Artikel (St. Galler Tagblatt vom 21.11.09) analysiert treffsicher einige Stolpersteine der Bologna-Reform, wie die Erstellung von Studienplänen, das Prüfungsgeschehen, die Bachelor-Master-Unterscheidung und die zunehmende Bürokratisierung.

(Quelle World Cloud: Blog von Business 2.0 am 26.11.09)

Bologna Cloud

Annonce d`un colloque national / Ankündigung einer nationalen Tagung

Colloque national: La perspective “genre” dans l`enseignement supérieur et l`évaluation de l`enseignement Ce colloque national bilingue (fr, de) met en réseau des personnes responsables des domaines de la gestion qualité, de la pédagogie universitaire et de l’égalité des chances dans les hautes écoles suisses.

Le colloque a pour objectif de présenter les résultats de différents projets situés à l’interface entre les trois domaines, et de les discuter à l’aide d’un cadre référentiel commun. Il s’agit également de formuler des recommandations pour les acteurs et actrices  clé dans les universités, susceptibles de favoriser durablement un enseignement de qualité, sensible au genre.

Vous trouvez plus d`information et le programme sur le site web du projet e-qual.

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Nationale Tagung: Genderaspekte in der Hochschullehre und in der Lehrevaluation

Diese zweisprachige (de, fr) nationale Tagung richtet sich an Verantwortliche und Interessierte in den Bereichen Hochschuldidaktik, Qualitätsentwicklung und Gleichstellung an den Schweizer Hochschulen und Fachhochschulen.

Ziel der Veranstaltung ist es, bisherige Ergebnisse aus Projekten an der Schnittstelle der drei Bereiche zu präsentieren und in einem gemeinsamen Referenzrahmen zu analysieren. Zudem werden Empfehlungen an alle beteiligten Ebenen erarbeitet, um eine qualitativ hochstehende, genderreflektierte Lehre strukturell und nachhaltig zu fördern.

Mehr Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie auf der Webseite des Projektes equal.

Did@cTIC lunch zum Thema: Wie ziehe ich Nutzen aus Lehrevaluationen?

Das Zentrum für Hochschuldidaktik hat im Zuge des Projektes e-qual begonnen, informelle Treffen zum Austausch unter Professoren und Professorinnen der Universität Freiburg zu organisieren. Die Themenauswahl basiert auf einer Interviewreihe, in der ca. 30 Professoren und Professorinnen der Universität Freiburg befragt wurden, welche Themen sie für einen kollegialen Austausch interessieren.

Das erste Treffen, Did@cTIC lunch genannt, fand am 23. April 2009 zu folgendem Thema statt: Wie ziehe ich Nutzen aus Lehrevaluationen?

Das Protokoll dieses Treffens beinhaltet die diskutieren Punkte und viele hilfreiche Informationen zum Thema Lehrevaluation, da die Dienststelle für Evaluation an diesem Treffen teilnahm.

protokoll_didctic-lunch_230409.pdf

Zum Konzept und den weiteren Themen im Did@cTIC lunch

Neuer Zertifikatskurs in Coaching und Mentoring in der LehrerInnenbildung

Die berufspraktische Ausbildung in Form von Praktika und Berufseinführung wird vielerorts als ein zentrales Gestaltungsproblem der LehrerInnenbildung neu diskutiert und hinterfragt. Dabei präsentieren sich Mentoring und Coaching zunehmend als Antworten auf das Bedürfnis nach neuen Konzepten für praxisbezogene Formen der Aus- und Weiterbildung.

Von September 2009 bis Juni 2010 findet dieser Zertifikatskurs statt, der sich an alle Personen richtet, die in der praxisbezogenen Aus- und Weiterbildung innerhalb der LehrerInnenbildung tätig sind.

Ausschreibung Zertifikatskurs Mentoring und Coaching

Anforderungen an die Lehre aus Sicht des Bologna-Zentrums der Hochschulrektorenkonferenz (DE)

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) unterstützt mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses an deutschen Hochschulen. Das Bologna-Zentrum agiert als zentrale Beratungs- Koordinations- und Vermittlungsinstanz und unterstützt die deutschen Hochschulen mit „good practice“.

In Deutschland ist die strukturelle Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge gut vorangeschritten. Im Zuge der bisherigen Reformprozesse wurde zunehmend die Bedeutung der Lehre ersichtlich. Daher widmete sich die Jahrestagung der HRK 2008 im Schwerpunkt den veränderten Anforderungen an universitäre Lehre.

Aktuell wurde nun eine Publikation mit den Beiträgen der Jahrestagung veröffentlicht, die allen an universitärer Lehre Beteiligten (Lehrenden, Studiengangsentwickler/innen, Bologna-Beauftragte, Qualitätsbeauftragte) interessante Hintergünde und Aussichten liefert. Viel Spass bei der Lektüre!

E-qual auf der Tagung “Gender als Indikator für gute Lehre”

Das Projekt e-qual war am 24.10.2008 bei der Tagung «Gender als Indikator für gute Lehre» am Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung der Universität Duisburg-Essen vertreten. Mit dem Projektziel, Kriterien für gender-gerechte Lehre zu entwickeln und in den Qualitätssicherungsprozess der Universität Freiburg einzuspeisen, lag e-qual genau im Fokus des Tagungsthemas. Konkret war das Projekt mit einem Posterbeitrag vertreten, in dem erste Ergebnisse des Projektes vorgestellt wurden…

Hier geht’s zum Poster.

Danke an alle diesjährigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Basismodule von Did@cTIC, die unseren Fragebogen ausgefüllt und die teilnehmende Beobachtung ermöglicht haben!

Le projet e-qual a été présenté le 24.10.2008 au congrès «Gender als Indikator für gute Lehre» qui était organisé par le centre du développement de l’université et de la qualité de l’Université de Duisburg-Essen. Comme le projet e-qual vise à définir des critères d’enseignement équitables et à les intégrer au niveau du développement qualité de l’Université de Fribourg, il correspondait pleinement au thème du congrès. Concrètement, nous avons présenté le projet par un poster contenant les premiers résultats de recherche…

Vous trouverez ici le poster présenté.

Merci aux participant-e-s des modules de base Did@cTIC de cette année qui ont rempli notre questionnaire et rendu possible l’observation!

Les lunchs Did@cTIC

Vous l’avez sans doute remarqué à la lecture du billet “Knowledge awareness: présentation d’une thèse en psychologie cognitive appliquée“, les Lunchs Did@cTIC rassemblent chaque mois l’ensemble des collaborateurs du Centre Did@cTIC autour d’un menu frugal pour partager et discuter de manière informelle sur leurs pratiques. Ces lunchs se veulent un lieu d’échange avec comme objectif principal de découvrir le point de vue des autres, d’apprendre et d’améliorer ses pratiques professionnelles.

Pour atteindre cet objectif, différentes activités sont possibles, comme:

  • discuter d’une thématique commune
  • présenter des sujets sur lesquels on travaille (sujets de recherche, thèse en cours, etc.)
  • montrer quels outils ou services web on utilise (comment et pour quels usages)

Les premiers lunchs se sont révélés très intéressants, notamment parce que découvrir ce que font ou utilisent les autres collaborateurs est une source d’idées et donne envie d’innover ses pratiques. Après chaque lunch, un compte-rendu est dressé, que vous retrouverez directement en ligne sur notre site.