Wissenschaftlichkeit

In meiner Schulung für Philosophie-Studierende moderierte ich in den letzten drei Jahren jeweils eine Diskussion über Wissenschaftlichkeit. Da es im Kurs darum ging, wie Wissenschaftlichkeit in Bezug auf Publikationen gesichert wird, und welche Indikatoren es dafür gibt, war das Thema im Sinne einer kritischen Information Literacy passend.
Ich wusste nicht genau, wie die Studierenden zu Fragen der Wissenschaftlichkeit stehen, wie viel Wert sie auf die Objektivität der Wissenschaft legen, oder wie nah ihnen relativistischere Positionen stehen würden. Es war eine grosse Bandbreite von Ansichten zu erwarten.
Ich initiierte die Diskussion, indem ich sie auf zwei Thesen zur Wissenschaft reagieren liess. Ich versuchte die Thesen so zu formulieren, dass möglichst viele denDrang verspürten beiden zuzustimmen, während sie gleichzeitig zumindest oberflächlich wiedersprüchlich erscheinen würden.

Zwei Thesen zur Wissenschaft

Hier sind die beiden Thesen:

A. Die Wissenschaft ist eine systematische Suche nach Wissen, das unabhängig von Individuen gültig ist und dessen Überprüfung im Prinzip jede·r·m offen steht. (von nun an= “A:allgemeine Gültigkeit“)

B. Die Wissenschaft ist ein kulturelles Unterfangen, dessen Ausformungen von den Problemen, Denkformen und Machtverhältnissen ihrer Zeit und den Personen, die sie betreiben, geprägt sind. (von nun an=”B:Kultur-Abhängigkeit”)

Diskussions-Kontext und Diskussions-Eröffnung

Der Kontext der Diskussion muss noch kurz erwähnt werden. Die Studierenden hatten vorher eine Literatur-Recherche zum Thema “Pseudowissenschaft” zu machen. Als nächstes resumierte ich einige historische Antworten zum Demarkationsproblem zwischen Wissenschaft, Nicht-Wissenschaft, Pseudo-Wissenschaft.

Danach erst diskutierten die Studierenden in Gruppen (oder beim Fernunterricht im Forum) die beiden Thesen. Meine Fragen waren: Sind die Thesen widersprüchlich? Und welche erscheint euch wichtiger?

Bei einer der Diskussionen (auf dem Forum) begann ich die Diskussion mit zwei polemischen Deklarationen:

Gegen These A:allgemeine Gültigkeit spricht, dass es kein Wissen geben kann, dass universell gültig ist, weil Wissen immer das Erlernen von Begriffen und Prozeduren bedingt, die sich über die Zeit und kulturabhängig ändern.

Gegen These B:Kultur-Abhängigkeit spricht, dass es darauf hinaus läuft, dass Wissenschaft, Pseudo-Wissenschaft (insbesondere Wissenschafts-Verneinung à la Klima-Skeptizismus) gleichwertig sind.

Die Antworten der Studierenden

In meiner Nachbesprechung der Diskussion unterteilte ich ihre Antworten in Kompatibilisten und Inkompatibilisten. Unter den Inkompatibilisten unterschied ich nochmals zwischen Universalisten und Relativisten. Universalisten halten A:allgemeine Gültigkeit für wahr und B:Kultur-Abhängigkeit für falsch. Relativisten halten A:allgemeine Gültigkeit für falsch und B:Kultur-Abhängigkeit für wahr. Alle Kompatibilisten hielten beide Thesen für wahr. Meine polemische Diskussionseröffnung gegen These A:allgemeine Gültigkeit stiess auf mehr Wiederstand als diejenige gegen These B:Kultur-Abhängigkeit.

Es gab in den drei Jahren ganz wenige dezidierte Voten. Jemand fand, dass These A einen veralteten Positivismus ausdrücke, während jemand in einer anderen Sitzung meinte, die Kritik an These A als “universalistisch” sei abstrus. Einige bestanden auf der Widersprüchlichkeit der zwei Thesen, aber die überwiegende Mehrheit der Studierenden versuchte einen Kompatibilismus auszuformulieren. Ein- oder zweimal wurde gesagt, es gebe ethische Gründe, These A:allgemeine Gültigkeit zu bevorzugen. (Interessanterweise erwähnte niemand, dass es ethische oder politische Gründe gebe,  B:Kultur-Abhängigkeit zu bevorzugen -was wahrscheinlich in einem Proseminar in postkolonialer oder feministischer Wissenschaftstheorie ganz anders herausgekommen wäre.)

Die Kompatibilist·inn·en führten sehr häufig ins Feld, dass B:Kultur-Abhängigkeit sich auf die  (kulturell-ökonomisch bedingte) Forschungsfrage beziehe, während es in A:allgemeine Gültigkeit um die (unabhängig gültigen) Resultate ginge. Eine andere beliebte kompatibilistische Strategie bestand darin, These A:allgemeine Gültigkeit als Ziel und These B:Kultur-Abhängigkeit als zu überwindende Realität aufzufassen. Also A:allgemeine Gültigkeit ist eher normativ, B:Kultur-Abhängigkeit eher deskriptiv zu verstehen. Dieser Weg ist schon in meiner Formulierung von A angetönt, die die unabhängige Überprüfbarkeit als Eigenschaft des Wissens erwähnt, das gesucht wird.

Stellungnahme

Ich habe mich selber immer nur moderierend an der Diskussion beteiligt. Nun hier im Blog möchte ich doch noch einige eigene Überlegungen anstellen, die die Studierenden zu weiteren Gedanken animieren könnten. Ich spreche nicht als jemand, der zu dieser Frage intensiv geforscht hätte und die Landschaft der Argumente und Thesen dazu umfassend kennen würde. Aber ich interessiere mich schon länger für alle möglichen Unterschiede zwischen kontinentaler und analytischer Tradition, und A:allgemeine Gültigkeit und B können tendenziell der einen und anderen zugeordnet werden. (B:Kultur-Abhängigkeit kann vielleicht etwas genauer der historischen Epistemologie zugeordent werden: Fleck, Canguilhem, Rheinberger, evtl. Hacking, Longino, allerdings- Quine wäre auch eher hier; das Demarkations-Problem, das vielleicht durch eine These wie A:allgemeine Gültigkeit gelöst würde, wurde dagegen eher in der analytischen Tradition durch Popper, Thagard, Laudan, Merton, Hansson diskutiert).

Kritik der beiden kompatibilistischen Strategien

Die beiden kompatibilistischen Auflösungen scheinen mir nicht restlos befriedigend.

Der Hinweis auf unabhängig gültige Resultate und kulturell geprägte Forschungsfrage reicht nicht um kulturelle Prägung durch Denkformen und Machtverhältnisse bis hin zu den Resultaten auszuschliessen. Richtig ist, dass wenn einmal die Forschungsfrage gestellt ist, die wissenschaftliche Methode als soziales Unterfangen sich mit gegenseitigen Überprüfungsverfahren darum bemüht, andere Interessen als dasjenige an der Wahrheit aufzuspüren und deren Einfluss zurückzubinden. Aber die Theorieabhängigkeit von Resultaten, sowie die Präsenz von Analogien (Metaphern, wenn man so will) in Erklärungen und Theorien lassen vermuten, dass zumindest die gängigen Denkformen einer Zeit bis in die Resultate hineinreichen. Erklärungen sind ein Bestandteil wissenschaftlicher Resultate und es ist durchaus plausibel, dass die Analogien, die erklären, nicht alle eliminierbar (als heuristische oder pädagogische Krücken) sind. Aber welche Analogien erklären können hängt nicht nur davon ab, wie kompatibel sie mit den Resultaten von Experimenten sind, sondern auch wie einleuchtend sie sind. Hier öffnen sich die Türen für die Denkformen einer Zeit.

Die zweite kompatibilistische Strategie scheint auch nicht alle Fragen zu beantworten. Sie besagt also, dass A:allgemeine Gültigkeit vom Ziel der wissenschaftlichen Methode handelt, während B:Kultur-Abhängigkeit den Ist-Zustand beschreibt. Einige Studierende haben diese Strategie mit einer Fortschrittsthese verbunden: B:Kultur-Abhängigkeit ist ein provisorischer Zustand, der in der Zukunft überwunden wird. Immer mehr löst sich die Wissenschaft von zeitspezifischen Charakteristiken um schliesslich eine zeitlose Gültigkeit zu erlangen; oder immer mehr Teile der Wissenschaft sind zeitlos gültig.

Für die Fortschrittsthese spricht, dass eine neue Theorie im Allgemeinen nicht einen kleineren Bereich erklärt als eine abgelöste Theorie. So erklärt die spezielle Relativitätstheorie auch den vorher schon durch die Newtonschen Gravitationsgesetze erklärten Bereich der kleinen Geschwindigkeiten -aber zusätzlich auch die Phänomene mit grossen Geschwindigkeiten. (Ich gehe in diesem Zusammenhang davon aus, dass die beiden Theorien grundsätzlich vom Gleichen handeln, d.h. dass es eine Widerlegung von Thomas Kuhns’ These der Inkomensurabilität z.B. durch eine Kausaltheorie der Beudutung gibt; siehe z.B. den Eintrag in die Stanford-Encyclopedia zur Kritik an der Inkomensurabilität hier.)

Doch auch wenn immer mehr Phänomene erklärt werden und immer mehr Wissenschaftszweige immer mehr integriert werden, heisst das nicht, dass die Abhängigkeiten von zeitbedingten Faktoren weniger werden. Die oben angedeutete tiefe Abhängigkeit von einleuchtenden Analogien und Erklärungsformen, auf die die Menschen eines kulturellen historischen Kontexts Zugriff haben, könnte nicht weniger für eine integrierte, mehr Phänomene erklärende Wissenschaft gelten, als für einen eingeschränkteren, disparateren Zustand der Wissenschaft.

Konklusion

Mir ist klar, dass ich durch diese Bemerkungen keine Antwort auf meine Fragen gegeben habe, sondern eher mögliche Antworten verkomplifiziert. Mir scheint, dass sich die Frage zuspitzen lässt auf die Frage der grundsätzlichen Eliminier- oder Nicht-Eliminierbarkeit von Metaphern und Analogien aus wissenschaftlichen Erklärungen. Denn deren grundlegende Kulturabhängigkeit scheint gegeben.

Es gibt sicher einige andere “theoretische Orte”, an welchen sich die Frage entscheiden könnte: Etwa die philosophische Semantik wissenschaftlicher Begriffe und eine mögliche Abhängigkeit ihrer Bedeutung von pragmatischen Bedingungen. Paragmatische Bedingungen schliessen einen ineliminierbaren Bezug zu Interessen ein, welche vermutlich zeitgebunden zu verstehen sind. Ebenfalls relevant wäre die Diskussion darüber, ob wissenschaftliche Erklärungen pragmatische Elemente essentiell einschliessen.

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International Encyclopedia of Ethics – access

For financial reasons the very good International Encyclopedia of Ethics cannot be updated continuously. The version that is accessible from UNIFR was last updated in 2017. Newer articles (for example “slurs” published in 2019) are not accessible.
Articles that have been published before, but have been updated since 2017, are accessible in the older version.
Since the way this appears in the Encyclopedia might discourage readers to access the older version, here are two screenshots to guide you to the older version. The example is the entry on “preference” first published in 2013 and then updated in 2019.

You will land automatically on the page of the new version, where you are asked to pay to access the article.

You can then choose the older version to which you have free access at UNIFR:

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Formative peer review

Back in 2013 I wrote a long blog post on peer review, summarizing what I had heard at a few conferences on the subject of scholarly evaluation.

Since then, of course, the discussion has evolved and a few philosophers have weighted in. The topic of revisions and alternatives to peer review has also surfaced as part of the Swiss National Foundations Open Access Strategy.

Last year a new philosophy journal, the Public Philosophy Journal (PPJ) has started with a new peer review process, they call it “formative peer review“. This takes an interesting direction. (I have links to the journal and all other references below.)

In my post from 2013 I spent some time laying out the different kinds of data collected in evaluation metrics (citation data, behavioral data and attention data -the latter two often referred to as “altmetrics”) and the new technical possibilities of new peer review systems with the move to digital publications (open peer review, community participation at some level of the review process, or post-publication reviewing altogether).

I did refer to some critical opinions on the blind peer review system as well as on evaluation metrics. The starting point of the Public Philosophy Journal’s editors is clearly a critical attitude towards both metrics and blind peer review – and even academic culture as a whole.

Let’s start with metrics. As mentioned before, metrics whether based on citation data, behavioral data (downloads, time readers spend engaging with your text etc.) and attention data (e.g. twitter mentions) is a way to evaluate a work without engaging with it, without reading it. It is therefore used by funding agencies and non-peers. With academia.edu, of course, there comes in another use which one might critically qualify as narcissistic, or on a lighter tone one could note how it speaks to our “gaming instincts” (and also triggers gaming behavior). Currently academia.edu tries to sell you the data for a premium price you pay in order to satisfy your narcissism or play the game. But it is probably only a question of time until academia.edu metrics are used by funding bodies as well. Metrics is just the technical cornerstone of the academic mirror of current neo-liberal attention-economy. Still, metrics might indicate scientific value. But only if popularity of a text or a researcher indicates scientific value more than marketing success. ( (The publication in a scientific journal with the highest score in altmetrics in 2016 was by then president of the U.S. Barack Obama on healthcare reform. So it measured the influence of the author probably more than the text’s scientific relevance – of course, this is an extreme example (taken from Martina Franzen, reference below)). To sum up the dangers with Christopher Long, “Scholarly metrics […] incentivize clickbait scholarship”.

But let’s now move to blind peer review. There have long been advocates of moving to open peer review, breaking the “veil of anonymity” (Claire Skea). And there have been implementations, especially in newer Open Access publications which did not already have a reputation to risk by moving to a new system of review.

There are some problems with anonymity, but also some advantages. Sometimes anonymity invites poor quality, hasty reviews with exclusive focus on criticism and evaluation. This is unsatisfying foremost for authors, but arguably even for reviewers who would intrinsically perhaps prefer to go into details and deliver constructive criticism. But under the veil of anonymity there is not much incentive to invest much time into the reviewing. On the positive side, anonymity might protect reviewers from retaliation and thus cancel the effects of hierarchy and power in academia for the sake of scientific quality. Imagine a graduate student reviewing a paper by one of the main scholars on her PhD-subject. Negative criticism might impede on her career-chances.

Instead of simply weighing pros and cons of blind vs. open peer review, the editors of the Public Philosophy Journal take a somewhat more holistic approach to the question. They don’t just want to find the most effective method. They want to champion a different academic culture, less based on competition and evaluation and more on collaborative relationships.

How does it work? In formative peer review an author of a draft selects a peer reviewer to publicly engage with the draft. Then starts a complicated process where another reviewer is selected and where they write two reviews, one private and one to be published with the paper. In the process both the paper and the published reviews are modified in response to mutual criticisms and replies. The direction this is meant to go is that reviewing and submitting become more interesting and more responsible intellectual activities. If I interpret the editor’s phrase correctly that “reviewers are asked to bring their best selves to the process” one of the ideas behind it is that anonymity brings out their worst selves. I am not sure about anonymity in itself, maybe hierarchy brings out our worst selves more than anonymity. And in the traditional blind peer review, reviewers and editors are given anonymous hierarchical powers over authors. So to me non-anonymous collaborative or “formative” review sounds like a very good idea.

Scientific evaluation is a complicated subject, not least because scientific quality is already a complicated subject. It is not clear whether competition and adversality is actually furthering scientific quality as much as the current institutions (of evaluation and quantification) imply. Therefore it is very good to see some criticism of academic culture being put into practice with alternative evaluation- (or collaboration) processes.

Sources:
Franzen, M. ; Joy, E.; Long, C. (2018) Humane Metrics/Metrics Noir. http://dx.doi.org/10.17613/M6WP9T61M

Long, C., (2017). ‘Practising public scholarship’, Public Philosophy Journal, Vol.1, No.1, pp.1-6. http://dx.doi.org/10.25335/M5/PPJ.1.1-1

Skea, C. (2018). ‘The veil of anonymity: the perils of peer review’, Philosophical Musings (blog). https://claireskea.wordpress.com/2018/03/05/the-veil-of-anonymity-perils-of-peer-review/

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Meiner e-library

Seit Kurzem findet man auf explore fribourg einige Bände der Philosophischen Bibliothek von Meiner. Es handelt sich um Klassiker, die alle auch in Papierversion in den Unibibliotheken zur Verfügung stehen. Man hat aus dem Uninetzwerk oder mit VPN Zugriff auf die Volltexte. Um pdfs runterzuladen (max.50 Seiten pro Buch) muss man ein Benutzerkonto in der e-library von Meiner erstellen.

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zotero: search from zotero in library

If you use zotero as your bibliography-tool, you might have wanted to quickly look up whether the document is available in your library, on amazon etc.

Unfortunately the procedure to add these “look-up engines” is a bit complicated. I have therefore created a file that you place in your zotero installation which gives you a few options: Rero, Crossref, Nebis, Amazon, google-scholar.

engines

Place this file at the following location of your zotero-installation (replace “yourusername” with your username on the operating system):

C:\Users\yourusername\Zotero\locate

or for MacOS

/Users/yourusername/Zotero/locate

Then rename the file to engines.json (delete beforehand the preinstalled file with this name)
Then re-start zotero. In the “locate” menu (an arrow-sign) to the right upper corner of zotero you now have a scroll down menu of the different options: CrossRef, Rero Lookup, Google-Scholar, Amazon and Nebis Lookup.

The NEBIS-search allows also for a quick search in Swissbib.

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Guide to writing a bibliography

Following the link below you will find a rather extensive guide to writing a bibliography. Especially for “non-standard” documents like discussion-forums and course material, I find it useful.
For most students and teachers the important thing is to have a consistent format and it is less important to follow one particular standard. Still, it is useful to consult standards in order to be consistent.
https://www.hesge.ch/heg/sites/default/files/infotheque/guide_ref_eng.pdf

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Historisches Wörterbuch Wörterbuch der Philosophie – Online

Eine neue elektronische Ressource ist ab sofort verfügbar: Das von Schwabe herausgegebene Historische Wörterbuch der Philosophie – Online.
Hier ist der Direktlink:
https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav#__elibrary__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27hwph_productpage%27%5D__1510129429975

Es ist ausserdem unter den Datenbanken verfügbar:

http://bcu-guides.unifr.ch/fr/subjects/db

Und im Guide zum Fachbereich Philosophie:

https://bcu-guides.unifr.ch/fr/subjects/philo-de

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Coverage Oxford Scholarship Online – Philosophy

Our coverage of e-books on Oxford Scholarship Online-Philosophy now extends to 2015 including publications from January 2016.
Access it here (VPN or On-Campus)

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Unpaywall – a tool to find open access versions of articles

From April 4th 2017 there is a free tool available as a firefox or google chrome browser add-on which automatically searches for legal open access versions of research articles behind a paywall. Here is a link (you can install the pre-release versions right now):
http://unpaywall.org/welcome

This is fully legal and differs in that respect from Sci-Hub.

UPDATE 4.1.2019

Firstly I need to qualify my remark that Sci-Hub is illegal. In Switzerland it is not illegal to download papers from Sci-Hub.

Also, there is a little user guide to Unpaywall and another tool Open Access Button. It was sent to me from another unifr-library and I have adapted it with examples from philosophy:

ADAPT_extensions_open access button_unpaywall

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Explore, E-books

Quelques compléments au cours d’intro à la recherche documentaire concernant Explore Fribourg:

Dans le cours je recommande Rero Explore Fribourg pour la recherche d’articles de revues électroniques et pour les e-books. Je précise toutefois qu’un résultat négatif sur Explore ne signifie pas automatiquement que le titre n’est pas disponible à Fribourg. En effet, pour les e-books, les résultats qu’on obtient avec Explore sont très inégaux et difficiles à généraliser. Pour cette raison je donne ici quelques compléments, en partie simplement pour illustrer à quel point il faut essayer différentes pistes. Ceci est dû au fait que, contrairement à un catalogue classique, Explore travaille avec les données des éditeurs qui ne sont pas systématisées entre les différents éditeurs.

  • 1. Il est facile de trouver une version électronique d’un Cambridge Companion par son titre. Il faut faire attention de ne pas chercher dans Rero Explore (tout rero), mais bien dans Rero Explore Fribourg.
  • 2. Il est plus difficile de trouver une entrée dans un Cambridge Companion. La recherche par l’auteur et le titre de l’entrée n’aboutit pas (en novembre 2016) directement à l’entrée, mais normalement au Companion lui-même.
  • 3. Pour les Blackwell Companions, on peut arriver à l’entrée en tapant le nom de l’entrée plus le mot “Companion”; auteur + titre de l’entrée n’aboutit pas, ni à l’entrée, ni au Companion.
  • 4. Pour les Oxford Handbooks on a du succès avec titre de l’entrée et auteur.
  • 5. Pour l’International Encyclopedia of Ethics (c’est plutôt une ressource électronique qu’un e-book) on ne peut pas trouver une entrée. Mais on trouve l’encyclopédie.
  • 6. Pour les Intelex Past Masters (différents oeuvres d’auteurs, e.g. Wittgenstein, Anselme, Austin, etc.) on peut taper le nom de l’auteur plus “Intelex”.
  • 7. Les e-books catalogués par rero se trouvent facilement. Le lien pointe vers “E-book Central” pour consulter le texte pendant quelques minutes librement, ensuite il est nécassaire de faire un prêt et de télécharger le pdf.
  • 8. Les environ 1100 e-books d’Oxford University Press se trouvent aussi sans problèmes dans Explore Fribourg.
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